Brunnen Nord

Hier entsteht das Brunnen der Zukunft

Aussenvisualisierung Hertipark Brunnen

Mit dem Bau der ersten Etappe des Hertipark direkt beim Bahnhof, nimmt das städtebauliche Entwick­lungs­projekt Brunnen Nord Gestalt an. Auf dem Baufeld von ca. 8’300 m² werden bis Anfang 2022 die Gebäude A, C und D gebaut. In den Häusern A und D entstehen 88 attraktive Wohnungen und über 3’600 m² Gewerbeflächen, die mit Einkaufs­möglichkeiten, Gastronomie, Freizeit­ange­boten und Dienstleistungen zu einem lebendigen Quartier beitragen. Vor dem bestehenden Silo entsteht das Gewerbehaus C mit einem Hochregallager sowie Verwaltung, Konfektio­nierung, Showroom und Gewerbeflächen zur Miete.

Die zweite Etappe des Hertipark mit vier Wohn- und Gewerbebauten wird frühestens ab 2022 realisiert, wenn die neue Erschliessung erstellt ist.

Die gesamte Überbauung ist im Untergeschoss durch eine grosse, zusammen­hängende Parkhaus- und Einstellhalle verbunden und wird im zertifizierten Minergie-Standard und mit Anschluss an den Fern­wärme­verbund der Agro Energie Schwyz AG umge­setzt. Auch Anschlüsse für Elektromobilität sind vorgesehen.

Urbanes Lebensgefühl zum Wohnen und Arbeiten

Zwischen den beiden Bauzeilen mit den modernen Gebäuden lädt im Innenhof des Hertipark ein reich bepflanzter Baumgarten mit vielen Sitzgelegenheiten zum Flanieren, Begegnen und Verweilen ein. Diese grüne Oase bietet Bewohnern, Mitarbeitenden, Kunden und Besuchern des urbanen Quartiers einen wohltuenden Ausgleich zum lebendigen Angebot mit Restaurants, Einkaufsläden und Freizeitaktivitäten.

Der Hertipark nimmt Tag für Tag mehr Gestalt an

Verfolgen Sie mit unserer Webcam den aktuellen Stand der Bauten. Im Vordergrund das Gebäude C, in der Bildmitte die Gebäude A und D.

Der Hertipark nimmt Tag für Tag mehr Gestalt an

Verfolgen Sie mit unserer Webcam den aktuellen Stand des Baufortschritts. Im Vordergrund das Gebäude C, in der Bildmitte die Gebäude A und D.

Die Geschichte des Areals

Der Hertipark entsteht auf geschichtsträchtigem Grund. Von 1882 bis 2004 wurde auf dem Areal in 7 Lagerhallen der SBB ein Pflichtlager des Bundes für lange haltbare Lebensmittel unterhalten. Nachdem diese nicht mehr benötigt wurden, wurde das Gelände 2006 an die Hertipark AG verkauft. Die ersten Ideen für die Bebauung des Gebiets sahen eine Mischnutzung mit einer Architekturpromenade an der Industriestrasse und einem Gewerberiegel entlang den SBB-Geleisen (heute NEAT) vor.

Der erste Gestaltungsplan mit Umweltverträglichkeitsprüfung wurde 2009 publiziert und 2012 von Gemeinde und Kanton bewilligt. Er sah eine Gewerbenutzung mit aufwärtskompatiblen Wohn­nutzungen vor. Parallel dazu hat der Kanton Schwyz den kantonalen Nutzungsplan erarbeitet, welcher 2016 in Kraft trat. Darin wurde für das Gebiet eine Mischnutzung mit 50% Wohnanteil und 50% Gewerbeanteil vorgesehen. Dieser neue Nutzungsmix führte dazu, dass der genehmigte Gestaltungsplan angepasst und erweitert wurde. Er bildet die Basis der heutigen Bebauung. Neben Aufwertungen der Erschliessungsachsen mit Alleen und vorbildlich verdichteter Quartierstruktur, bildet das «Arboretum» – der Baumgarten im Hofraum – das grüne Herz der Siedlung. Die Architektur, sechsgeschossig und klassisch gegliedert, lehnt sich an Vorbilder der Gründerzeit Brunnens aus der Belle Epoque an.